Wie wohl eine Bohrmaschine die Welt sieht? So:
(via Devour)
We make what we want, break things in the process, collect what we like, and connect what we discover to get us closer to where we want to be.
Frank Chimero freut sich visuell darüber, Dinge tun zu dürfen, die die Welt besser machen. Klicken und dann nach unten scrollen.
(via Swiss Miss)
Dieses Jupiter-Modell wurde komplett handgezeichnet und anschließend animiert:
Das Originalbild ist heute das Astronomy Picture of the Day. Jan Hattenbach berichtet dazu im Himmelslichter-Blog:
Es ist noch gar nicht lange her, da waren solche detaillierten Bilder von der Erde aus nur mit Papier und Bleistift möglich. Chemische Filme benötigten meist zu lange Belichtungszeiten, als dass sie das unvermeidliche Seeing, also die Turbulenz der Atmosphäre, “ausfrieren” konnten. Amateurbilder, aber auch die von Profis, waren daher meist unscharf und verwaschen. Nur das menschliche Auge konnte die Details in den kurzen Momenten ruhiger Luft erfassen. Subjektive Wahrnehmungsfehler waren dabei nicht ausgeschlossen.
Auch der dritte Teil aus Kim Pimmels Compressed-Reihe (Teil 1, Teil 2) nutzt nur analoge visuelle Effekte, diesmal die Wechselwirkung von Ferrofluiden mit anderen Flüssigkeiten. Wieder besteht der gesamte Film aus Einzelbildern, die anschließend in Stop-Motion zusammengesetzt wurden:
For the effects in Compressed 03, I was drawn to the dynamic interactions between liquids. I spent about a month playing mad scientist to see what gave the most interesting results. I raided the kitchen for common stuff like milk, oil, and molasses. I stopped at the drug store and buy random things such as witch hazel, nail polish, and bubble blowing mix. I ordered exotic stuff like ferrofluid online. Some liquids repelled each other, some caused coagulation, and some created intricate patterns.
I settled on ferrofluid as my primary liquid, since it yielded some nice interactions with other liquids and could be manipulated using magnetism. All of the black or brown seen in the film is ferrofluid – needless to say it was a very messy few months!
Mit einem 232 Jahre alten Unternehmen haben die Jungspunde in Übersee offenbar nicht gerechnet.
Die Neue Zürcher Zeitung hat sich viel Mühe gegeben bei Ihrer Umsetzung der Facebook Timeline. Bis ins Gründungsjahr zurück haben sie Meilensteine dokumentiert. Spannend ist nicht nur die Entwicklung der Zeitung selbst; von der ersten Frau in der Redaktion (1909), der ersten Sportseite (1929), bis zum Wechsel von Frakturschrift zur heute üblichen Schrift (1946). Auch die Berichterstattung zu bedeutenden Ereignissen der Geschichte gibt einen Blick auf den (schweizerischen) Zeitgeist, z.B. über die Atombombe:
Die Explosion der ersten Atombombe über Hiroshima am 6. Dezember 1945 weckt Befürchtungen über die Kontrollierbarkeit der entfesselten Energie, was auch in der NZZ vielfältigen Niederschlag findet. Gleichzeitig scheinen aber ebenso optimistische Szenarien zu wuchern, welche in der Atomkraft die Lösung aller Energieprobleme sehen. Diesen Hoffnungen versetzt ein Beitrag aus der Technikredaktion einen Dämpfer, der zum Schluss kommt, es werde «vermutlich auch noch sehr viel mehr Wasser die Limmat hinunterfliessen, bevor die Atombombe einen Motor in Bewegung setzt»
Bei ihren Bemühungen stößt die NZZ übrigens auch an die Grenzen des neuen Timeline-Systems. Das erlaubt nämlich nur Rückdatierungen bis 1800. Die NZZ wurde aber bereits 1780 gegründet:
Schon einige Jahre hatten wir das Vorhaben, allhier eine politische Zeitung herauszugeben. Verschiedene Zwischenbegegnisse machten es uns unmöglich. Jetzt aber haben wir den besten Entschluss genommen, damit den Anfang zu machen. Alle Mittwochen und Samstage, auf den Mittag, soll davon ein halber Bogen herauskommen, und man bezahlt uns für den vollständigen Jahrgang Ein Gulden und dreyssig Kreuzer, Zürich-Valuta, gegen Empfangschein zum voraus.
Vorfreude und Freude über ein Baby. Wundervoll:
Teller, die eine Hälfte des Magier-Duos Penn & Teller, ist der Meinung, dass Magier die besseren Neurowissenschaftler seien:
I’m all for helping science. But after I share what I know, my neuroscientist friends thank me by showing me eye-tracking and MRI equipment, and promising that someday such machinery will help make me a better magician.
I have my doubts. Neuroscientists are novices at deception. Magicians have done controlled testing in human perception for thousands of years.
Anhand von 7 Prinzipien der Magie erklärt er anschließend, wie jeder Magiertrick das Ergebnis eines „eiskalten, kognitiven Wahrnehmungsexperiments“ ist. Als Bonus gibt’s die Erklärung eines Kartentricks – dafür sind Penn & Teller berühmt.
(via Daring Fireball)
Der holländische Maler Thijme Termaat hat die Entstehung seiner Gemäldereihe iPaint in einem Stop-Motion-Film festgehalten. Zuerst denkst du: Na ja, nette Idee. Aber ab 1:30 min wird es atemberaubend:
(via devour)
Perfekte Symbiose aus Dave Brubecks Take Five und einem relaxten Heimweg auf dem Skateboard:
Der Saxophonist ist allerdings wohl Paul Desmond und nicht wie in den Credits angegeben John Coltrane.
Das Video zu „Off the Wall“ des französischen Musikers Yuksek spielt ausgiebig mit dem Spiegelungs-Effekt und enthält einige clevere Ideen: