Mario Sixtus in seiner Kolumne im Berliner Tagesspiegel:
Wer keine Inszenierung will, wer keine glattpolierten Sprechautomaten will, wer sich echte Menschen in der Politik wünscht, der muss ihnen zugestehen, menschlich zu sein, der muss ihnen erlauben, Fehler zu machen.
Meckern war schon immer einfacher als selber machen. Und wenn heute jedes Wort eines Politikers aufgezeichnet und dreimal mit der Goldwaage vermessen wird, dann ist meckern besonders einfach. Selber machen aber nicht.

